Samuel Hellsworth jagt keine Dämonen mehr.
Er sammelt ihre Seelen!

Nach dem Sturz mehrerer Höllenprinzen steht Sam vor seinem bisher gefährlichsten Gegner: Beelzebub. Meister der Intrige, Strippenzieher der Menschheit. Doch je näher Sam dem Sieg kommt, desto klarer wird, dass es nicht mehr nur um den Kampf gegen die Hölle geht … sondern um das, was von ihm selbst noch übrig ist.

Macht verführt. Gier verändert. Und manche Entscheidungen lassen sich nicht rückgängig machen. Der Preis der Unersättlichkeit führt die Adult-Dark-Fantasy-Reihe um Samuel Hellsworth konsequent weiter – brutal, sinnlich und ohne Rücksicht auf moralische Gewissheiten!

Band für Band verschiebt sich die Grenze – und dieser hier überschreitet sie endgültig! Denn je tiefer Sam in die Hölle steigt, desto leiser wird die Stimme die ihn einst menschlich nannte.

Leseprobe: Kapitel 01

Das flackernde Licht des Fernsehers wirft geisterhafte Schatten an die Wände unserer Festung – ein höllischer Palast, der aus Stein und Sünde besteht. Die Schatten züngeln wie Flammen, spielen mit den dunklen Winkeln des Raums, und ich kann nicht anders, als mich daran zu ergötzen. Neben mir liegt Lysandra, ihr Blick unverwandt auf den Bildschirm gerichtet, eine seltsame Mischung aus Fokus und Gedankenschwere in ihren Gesichtszügen. Wir sind noch immer im Bett, die Unordnung der Laken um uns herum ein stummes Zeugnis unserer ›intensiven‹ Stunden. Die Energie dieses Moments – dunkel, verzehrend, elektrisch – hängt noch immer wie ein unsichtbarer Schleier in der Luft.

Das Zimmer selbst ist ein makabrer Mix aus höllischer Pracht und irdischem Komfort. Dunkle Vorhänge aus schwerem, blutrotem Stoff verhüllen die Fenster, hinter denen das ewige Dämmerlicht der Unterwelt lauert. Die Wände tragen Gemälde, keine gewöhnlichen, sondern Meisterwerke, die Szenen zeigen, die kein sterbliches Auge je gesehen hat: mythische Kriege, gefallene Engel, verschlungene Höllenlandschaften – jedes Bild ein Fenster in eine Realität, die die Erde nie ertragen könnte.

Ich strecke mich, die Muskeln angenehm beansprucht, und lasse meinen Blick von Lysandra zu den flackernden Bildern des Fernsehers wandern. Ihr zerzaustes Haar fällt wie ein schwarzer Wasserfall über ihre Schultern. Sie sieht aus wie ein ungezähmtes Raubtier, und ich kann nicht anders, als ein selbstgefälliges Grinsen aufzusetzen.

»Was meinst du, Lys«, beginne ich, meine Stimme tief und voll spöttischem Amüsement, »Elektrizität in der Hölle – das ist doch genial, oder?«

Ein kurzer Blick in ihre Richtung genügt, um das vertraute Funkeln in ihren Augen zu sehen – eine Mischung aus Belustigung und Resignation, die nur sie bei mir zustande bringt. Ich richte mich ein wenig auf und deute mit einem Finger auf den Fernseher, der mein kleines Meisterwerk von Erfindungsgeist repräsentiert.

»Diese kleinen Portale, die ich erschaffen habe, sind wahre Kunstwerke, findest du nicht? Direkt mit meiner Wohnung auf der Erde verbunden, gerade groß genug, um Strom fließen zu lassen. Einfach brillant!«

Ich streiche mit einer spielerischen Geste über meine Brust, während ich sie herausfordernd ansehe. »Wetten, selbst Asmodeus hätte nie daran gedacht, seine Festung mit irdischer Technologie aufzuwerten?«

Ihre Augen flackern zu mir hinüber, und ein trockenes Lächeln umspielt ihre Lippen. »Du prahlst schon wieder, Sam.«

Ich lache leise, ein tiefes, vibrierendes Geräusch, das den Raum erfüllt. »Natürlich. Aber gib’s zu – es ist verdammt beeindruckend.«

Das Erzeugen dieser Portale ist für mich nichts Besonderes mehr. Ihre Erschaffung erfordert zwar eine präzise Mischung aus dunkler Magie und einem feinen Gespür für die physikalischen Gesetze zwischen den Dimensionen, doch diese Art der Manipulation beherrsche ich inzwischen im Schlaf. Es fühlt sich an, als hätte ich die Grundlagen längst gemeistert und perfektioniere jetzt nur noch eine neue Disziplin. Die wahre Neuerung liegt in ihrer Stabilität. Zum ersten Mal schaffte ich es, Portale zu erzeugen, die dauerhaft bestehen bleiben, ohne dass ich mich ständig darauf konzentrieren muss. Das ist selbst für mich ein Durchbruch – und, wie ich bemerke, auch für Lysandra eine Überraschung.

Ich experimentierte mit einem der Höllenportale, bewunderte die leuchtenden Ränder, die in hypnotischen Schattierungen von Blau und Violett flimmern. Sie schienen fast lebendig, ein Tanz aus Energie, der sich um den Rand schlängelte und pulsierend meine dämonische Essenz widerspiegelte.

»Das hier«, beginne ich, während ich meine Hand an den schimmernden Rand des Portals lege, »ist nicht einfach nur ein einfaches Höllenportal. Diese hier sind eine Erweiterung von mir – ein ästhetisches Meisterwerk und eine logistische Genialität. Sie funktionieren unabhängig von meinem Willen. Eine permanente Verbindung zwischen zwei Welten.«

Lysandra, die sich entspannt gegen das Bett lehnt, hebt eine Augenbraue und mustert mich mit dieser Mischung aus Amüsement und echtem Interesse, die ich an ihr so schätze. »Du hast ja recht. Selbst ich als Dämonin wusste nicht, dass das überhaupt möglich ist.«

Ich grinse selbstzufrieden, lehne mich zurück und lasse meine Finger über den leuchtenden Rand gleiten. »Hach ja … jederzeit Zugang zur Erde, ohne einen einzigen Gedanken verschwenden zu müssen. Ich meine, komm schon, Lys – wer außer mir könnte so etwas schaffen?«

Sie lächelt, ein Hauch von Stolz in ihrem Blick, und neigt leicht den Kopf. »Du bist wirklich begabt darin, das Übernatürliche für dich arbeiten zu lassen. Diese Portale sind wirklich nicht nur nützlich, sie sind auch wunderschön – und gefährlich. Genau wie du.«

»Danke, Lys.« Ich lehne mich vor, mein Tonfall spielt mit einem Hauch von Überheblichkeit, der mir inzwischen so natürlich ist wie das Atmen. »Und weißt du, was das Beste daran ist? Sie sind nahezu unauffindbar für jeden, der nicht weiß, wonach er suchen soll. Perfekt getarnt. Perfekt funktional. Perfekt … wie ich!«

Ein Schmunzeln huscht über ihre Lippen, doch ich sehe das Funkeln in ihren Augen, das etwas Tieferes verrät – sie ist beeindruckt, auch wenn sie es nicht zugeben will.

Ich wende meinen Blick wieder zu Lysandra und zucke mit den Schultern. »Das hier ist nur der Anfang. Warten wir ab, was ich noch alles erschaffen kann. Die Hölle – und die Erde – haben meine Grenzen noch nicht gesehen.«

Ich lasse mich zurücksinken, den Blick auf den flackernden Bildschirm gerichtet, wo die Bilder von politischen Reden und jubelnden Menschenmengen tanzen. Doch meine Gedanken wandern. Es sind keine gewöhnlichen Nachrichten, die mich faszinieren – es ist das Potenzial, die Realität selbst zu formen, die Fäden des Schicksals in meinen eigenen Händen zu halten. In diesem Moment fühle ich mich nicht nur als Herrscher der Hölle, sondern als Schöpfer einer neuen Ordnung.

Lysandra beobachtet mich, ihre Augen funkeln amüsiert. Sie seufzt leise und deutet auf den Fernseher. »Ja, Sam, das ist wirklich … beeindruckend. Aber könntest du dich vielleicht mal auf die Nachrichten konzentrieren?«

Ihre Stimme reißt mich aus meinen Gedanken, und ich rolle theatralisch mit den Augen. »Natürlich, die Nachrichten«, murmle ich, lasse mich in die Kissen fallen und schlage die Beine übereinander. »Ich kann es kaum erwarten, zu hören, was die Sterblichen jetzt wieder für ein Drama aufführen.«

Trotz meiner Worte gleitet mein Blick zum Bildschirm, und eine Mischung aus Neugier und düsterer Erwartung flackert in mir auf.

Die Kamera zeigt einen Mann mit durchdringendem Blick und einer selbstbewussten Haltung – William Tyrann. Mein Grinsen wird schärfer, als ich die Macht erkenne, die er ausstrahlt. Es ist nicht die Macht eines gewählten Führers; es ist die eines Mannes, der bereit ist, alles zu tun, um an die Spitze zu gelangen.

»Schau dir das an, Lys«, sage ich, ein selbstgefälliges Lächeln auf den Lippen. »William Tyrann … es sieht ganz so aus, als würde er die Wahl gewinnen. Du weißt, was das bedeutet, oder?«

Lysandra lehnt sich zurück, mustert mich mit dieser Ruhe, die nur sie besitzt. »Du meinst, abgesehen davon, dass die Sterblichen sich selbst wieder ins Chaos stürzen?«

Ich lache leise, ein dunkler Klang, der die Spannung im Raum verstärkt. »Oh, es ist mehr als das. Dieser Mann – ich erkenne die Gier in seinen Augen, den Ehrgeiz, der ihn antreibt. Wenn er nicht schon ein Werkzeug eines Dämons ist, dann wird er es bald sein. Die Frage ist nur, welcher. Und was ich damit anfangen kann …«

Mein Blick bleibt auf dem Bildschirm haften, während ich die Möglichkeiten abwäge. Machtspiele, Intrigen, dunkle Abmachungen – das ist der Stoff, aus dem die Hölle gemacht ist. Ich spüre, wie die Seelen in mir aufwallen, jede mit ihrer eigenen Stimme und ihrem eigenen Verlangen. Stolz, Gier, Wollust, Neid – sie alle sind ein Teil von mir, und ich genieße es, wie diese Eigenschaften in mir pulsieren und mich zu etwas machen, das weit über das Menschliche hinausgeht.

»William Tyrann könnte interessant werden«, murmele ich, mehr zu mir selbst als zu Lysandra. »Vielleicht ein Bauer in meinem eigenen Spiel. Oder ein König, den ich stürze.«

Sie schmunzelt, ihre Augen glitzern gefährlich. »Du kannst es einfach nicht lassen, oder?«

»Warum sollte ich?« Ich lehne mich vor, mein Grinsen breiter. »Die Welt ist mein Spielbrett, Lys. Und ich habe gerade erst angefangen, meine Züge zu machen.«

Lysandra lehnt sich vor, ihre Augen fest auf den Bildschirm gerichtet, als würde sie in den flimmernden Bildern nach einem verborgenen Geheimnis suchen. »Warte, Sam … siehst du den Mann hinter ihm?«, fragt sie, ihre Stimme ist eine gefährliche Mischung aus Neugier und Besorgnis.

Mein Blick folgt ihrer Geste, und ich fokussiere mich, lasse meine dämonische Wahrnehmung durch die triviale Fassade der Übertragung dringen. Zunächst sehe ich nichts Auffälliges: der Kandidat, umringt von seinen Anhängern und Beratern, alles scheint menschlich, banal. Doch dann, wie ein Schatten, der sich aus den Ecken der Realität schiebt, erkenne ich es.

Lysandras Stimme ist leise, fast ehrfürchtig, als sie sagt: »Das ist Beelzebub. In seiner menschlichen Gestalt.«

Mein Blick verengt sich, ich fixiere die Szene, während meine Wahrnehmung durch die äußere Hülle dringt und das Wesen dahinter freilegt. »Beelzebub«, murmele ich, spüre die unheilvolle Energie, die von ihm ausgeht. Es ist, als würde ein dunkler Schleier hinter der Fassade des Mannes wehen – ein manipulativer Puppenspieler, verborgen in einer Rolle, die Vertrauen und Stärke verkörpert.

»Das bedeutet nichts Gutes«, sage ich, meine Stimme ist nun tief und fest, das Gewicht der Erkenntnis drückt die Worte schwer auf meine Lippen. Die Präsenz dieses Fürsten des Neids in der Welt der Menschen ist keine Kleinigkeit. »Er spielt ein Spiel, das weit über die Grenzen der Hölle hinausgeht.«

Lysandra nickt, ihre Augen immer noch auf den Bildschirm geheftet. »Wir müssen vorsichtig sein, Sam. Beelzebubs Pläne könnten alles verändern – für die Hölle und für die Erde.«

Meine Gedanken rasen, während ich die Implikationen abwäge. Beelzebub war immer ein Stratege, ein Manipulator. Wenn er sich in die politische Bühne der Menschen einmischt, kann das nur bedeuten, dass er etwas Größeres plant.

Der Reporter auf dem Bildschirm redet mit ernster Miene und dramatischer Stimme, das Kapitol hinter ihm ein Symbol für Macht und Umbruch. Bilder blenden ein: der Präsidentschaftskandidat Tyrann, wie er mit fester Stimme seine Anhänger fesselt, jede Geste präzise, jede seiner Bewegungen die Verkörperung von Kontrolle und Überzeugung.

Ich kann nicht anders, als den politischen Tanz zu beobachten, fasziniert von der Meisterhaftigkeit, mit der Tyrann die Massen führt. Es ist ein Schauspiel der Macht, eine Vorstellung, die sogar mich beeindruckt – nicht wegen des Mannes, sondern wegen der Marionette, die ihn führt.

Ein scharfer Atemzug entweicht mir, und ich lasse meinen Blick kurz zu Lys schweifen. »Beelzebub ist auf der Erde. Und das bedeutet, dass wir ihn aufhalten müssen, bevor er mehr erreicht, als uns lieb ist.«

Die flackernden Bilder der Menschenmassen, die jubelnd ihrem selbsternannten Erlöser folgen, faszinieren mich. Ein amüsiertes Lächeln spielt auf meinen Lippen, während ich das Spektakel mit einer Mischung aus Bewunderung und analytischer Kälte betrachte.

»Sieh dir den Kerl an, Lys«, sage ich schließlich, halb zu ihr, halb zu mir selbst. »Er hat die Massen fest im Griff, leitet sie wie ein Dirigent sein Orchester. Jeder Satz, jede Bewegung – alles perfekt getaktet. Er spielt das Spiel der Macht mit einer Bravour, die selbst mir Respekt abnötigt.«

Ich mache eine theatralische Pause, lasse meine Worte in der Luft hängen, bevor ich sie mit einem Grinsen abschließe: »Beelzebub, der fünfte Prinz der Hölle, der sich mit Politik einlässt – das ist ein Spiel, bei dem ich definitiv mitspielen will.«

Lysandra schüttelt den Kopf, ihre Miene ein Spiegelbild ihrer Besorgnis. »Sam, das ist kein Spiel. Wir reden hier von echten Konsequenzen, von echter Gefahr. Die Welt könnte am Rande eines Krieges stehen, und du sprichst von Spiel und Spaß.«

»Du verstehst es nicht, Lys. Das ist keine Gefahr – das ist die ultimative Herausforderung! Der Nervenkitzel, in das Zentrum der Macht einzudringen, Beelzebub direkt herauszufordern, ihm seine Seele zu entreißen und zu zeigen, wer wirklich die Dunkelheit beherrscht. Das ist genau das, wofür ich lebe.«

Mein Blick bleibt auf dem Bildschirm, wo der Reporter unermüdlich weiter über drohende Konflikte und die politischen Pläne des Präsidenten spricht. Bilder von Militärparaden und ernst dreinblickenden Politikern wechseln sich ab, eine perfekte Kulisse für das Machtspiel, das sich hier abzeichnet.

Tief in mir spüre ich, wie die Seelen der Höllenprinzen in mir aufwallen. Stolz, Gier, Wollust und Neid flüstern unaufhörlich, jede mit ihrer eigenen Stimme, jede mit ihrem eigenen Verlangen. Die Gier nach Macht, die Lust am Chaos – sie sind nicht nur ein Teil von mir, sie sind ich.

»Wir werden handeln, Lys«, sage ich schließlich, und meine Stimme nimmt einen ernsteren Ton an. »Die Erde, die Menschen – das alles interessiert mich nicht. Aber Beelzebub … seine Seele? Das ist etwas anderes.«

Ich wende mich zu ihr, mein Blick durchdringend. »Stell dir vor, welche Macht ich hätte, wenn ich auch ihn verschlinge. Mit seiner Essenz in mir könnte ich alles erreichen, jede Grenze sprengen. Ich werde die Hölle dominieren, und nichts – weder Mensch noch Dämon – wird mich aufhalten.«

Ich lächle kalt und lehne mich zurück, das Glas an meine Lippen führend. »Ich bekomme immer, was ich will …«

Lysandra seufzt tief, und in ihrem Blick liegt etwas, das zwischen Resignation und einem Anflug von Bewunderung schwankt. »Sam, manchmal … manchmal bist du wirklich unverbesserlich.« Ihr Tonfall schwingt zwischen einem Hauch von Tadel und einer Zuneigung, die ich nur schwer deuten kann – eine Zuneigung, die sie für mich hegt, trotz meiner Arroganz, meines überheblichen Wesens und meiner unstillbaren Gier nach Macht.

Ich schenke ihr ein breites Grinsen, ein Ausdruck reiner Selbstsicherheit, der mein unerschütterliches Selbstbewusstsein offenbart. »Das ist einer meiner vielen charmanten Züge, Lys«, erwidere ich, meine Augen funkeln vor Belustigung, aber auch mit einem Hauch von Herausforderung.

Sie rutscht näher, ihre Hand gleitet sanft über meine Bauchmuskeln, und ich spüre, wie sich die Spannung in meinem Körper steigert. Ihre Berührung ist beruhigend und zugleich aufregend, ein ständiges Wechselspiel zwischen Anziehung und Widerstand, das uns beide in seinen Bann zieht.

Lysandra sagt zu mir »Sam, denkst du nicht, dass wir etwas unternehmen sollten wegen William Tyrann? Wenn er wirklich mit Beelzebubs Hilfe die Wahl gewinnt, könnte das katastrophal werden.«

Ich drehe mich zu ihr um, ein spöttisches Lächeln auf den Lippen. »Was schlägst du vor, Lys? Sollen wir direkt ins Weiße Haus marschieren und ›Hallo‹ sagen? Vielleicht mit ein paar Feuerwerken und einem Höllenchor als Begleitung?« Meine Stimme trieft vor Sarkasmus, und ich genieße den kurzen Moment der Provokation.

Lysandra wirft mir einen genervten Blick zu, ihre Augen funkeln im schwachen Licht des Raumes. »Nein, natürlich nicht«, sagt sie gereizt. »Aber wir können nicht einfach hier sitzen und nichts tun, während Beelzebub seine Pläne schmiedet. Seine Machenschaften könnten alles verändern – nicht nur für die Menschenwelt, sondern auch für die Hölle.«

Ich seufze theatralisch, lege die Hände hinter den Kopf und lasse mich noch bequemer zurücksinken. »Und was, wenn ich dir sage, dass ich genau das vorhabe, wenn dieser Kerl tatsächlich Präsident wird?« Meine Worte hängen in der Luft, und ich genieße den Moment, als ich die Überraschung in Lysandras Gesicht sehe.

»War ja klar«, sagt sie schließlich, ihre Stimme eine Mischung aus Bewunderung und Besorgnis. »Aber ich sollte nichts anderes von dir erwarten. Du hast immer die verrücktesten Ideen.«

Ich lache leise, ein dunkler Klang, der die Spannung im Raum zu durchdringen scheint. »Verrückt? Vielleicht. Aber auch verdammt effektiv. Du weißt, ich habe ein Talent dafür, das Unmögliche möglich zu machen.«

»Die Wahlen sind in zwei Wochen«, sagt Lysandra, ihre Stimme jetzt fester, entschlossener. »Wenn wir handeln wollen, müssen wir schnell sein.«

Ich nicke langsam, während ich die Worte wiederhole, als würde ich sie kosten. »Zwei Wochen …« Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, ein selbstsicheres, verschmitztes Grinsen. »Das ist genug Zeit, um einen genialen Plan auszuarbeiten. Und um ein bisschen Spaß zu haben, während wir dabei sind.«

Ihre Augen verengen sich leicht, ein Hauch von Besorgnis flackert darin auf. »Und was machen wir, bis es so weit ist?«, fragt sie, ihre Stimme ein sanftes Echo von Zweifel, das durch den Raum hallt.

Ich schaue ihr in die Augen, mein Blick ist spielerisch, doch meine Augen glühen mit einer dunklen Intensität. Meine Hand findet sanft den Weg zu ihrem Kopf, und meine Finger gleiten durch ihr dunkles Haar, spielen mit den weichen Strähnen.

»Lys«, sage ich leise, meine Stimme ein raues Flüstern, das die Spannung zwischen uns greifbar macht. »Weißt du, was ich an dir so liebe?«

Sie antwortet nicht sofort, doch ich sehe, wie sich ihre Lippen leicht öffnen, wie ihr Atem schneller wird. Meine Hand gleitet in ihr Haar, vergräbt sich darin und zieht sie sanft näher zu mir.

»Dass du mich immer genau das tun lässt, was ich will«, setze ich fort, mein Tonfall ist selbstsicher, beinahe herausfordernd.

Ihre Augen funkeln auf, ein Mix aus Neugierde, Lust und der stillen Herausforderung, die sie mir so oft entgegenbringt. Doch an diesem Punkt des Spiels weiß ich, dass sie mir längst gehört.

»Los, Lys«, fordere ich sie leise, meine Stimme tief und voll von Autorität. »Zeig mir, wie sehr du mich willst.«

Sie kniet sich vor mich, ihre Hände gleiten langsam über meine Schenkel, bis sie den Stoff meiner Hose erreichen. Ihre Bewegungen sind absichtlich langsam, als wolle sie mich provozieren, meine Geduld auf die Probe stellen. Doch sie weiß, dass sie diesen Kampf verlieren wird.

»Du bist so ungeduldig, Sam«, neckt sie, ein amüsiertes Lächeln umspielt ihre Lippen.

»Nur, weil ich genau weiß, was ich will«, erwidere ich mit einem rauen Unterton.

Mit geschmeidigen Bewegungen öffnet sie meinen Gürtel und zieht meine Hose ein Stück nach unten, bis mein Schwanz sich befreit. Die Schuppen, die sich an der Basis ausbreiten und sich wie ein dunkler, glänzender Panzer über den unteren Teil meines Schafts ziehen, glitzern leicht im schummrigen Licht.

Ihr Blick bleibt an mir hängen, und ich sehe, wie sich ihre Lippen leicht öffnen. Ein leises, fast ehrfürchtiges Geräusch entweicht ihr, bevor sie ihre Finger um mich legt. »Ich liebe diesen halbdämonischen Schwanz …«, murmelt sie, mehr zu sich selbst als zu mir.

Ich lache leise, ein dunkler, vibrierender Klang. »Dann solltest du dich beeilen, Lys. Ich bin nicht der Geduldigste, wie du weißt.«

Ihre Finger gleiten langsam über meinen Schaft, erkunden jede Unebenheit, jede Linie, die durch die schuppige Struktur entsteht. Die Berührung ihrer Haut gegen meine lässt mich ein tiefes Stöhnen ausstoßen, und ich sehe, wie sich ihre Augen vor Lust verdunkeln.

Sie beginnt, mich zu streicheln, erst vorsichtig, als taste sie sich heran, doch schnell wird sie sicherer. Ihre Hand umfasst mich fester, bewegt sich in einem stetigen Rhythmus, der mich fast zur Raserei treibt. Jeder ihrer Bewegungen scheint gezielt, ein Spiel aus Druck und Tempo, das sie mit einer Perfektion beherrscht, die ich an ihr liebe.

»Das gefällt dir, oder?«, fragt sie, ihre Stimme weich, doch in ihren Augen tanzt eine Spur von Dominanz, die ich nur zu gerne breche.

»Du weißt, dass es das tut«, murmle ich, meine Stimme rau und von der Lust durchzogen, die in mir brodelt.

Ich spüre, wie ich härter werde, größer, bis ich vollständig aufgerichtet bin, und ihre Handbewegungen scheinen sich genau diesem Zustand anzupassen. Sie lehnt sich vor, lässt ihren Atem über meinen Schaft gleiten, und ich knurre leise, die animalische Seite in mir immer mehr auf der Oberfläche.

»Jetzt reicht’s, Lys«, sage ich mit einem festen Ton, greife nach ihrem Haar und ziehe sie sanft, aber bestimmt nach oben. »Hör auf zu spielen …«

Sie beißt sich auf die Lippe, ihre Wangen glühen, während sie langsam auf meinen Schoß klettert. Ihre Hände liegen auf meiner Brust, und ihre Knie ruhen an meinen Seiten, während sie sich aufrichtet.

Mit einer Hand umfasst sie mich erneut, richtet mich aus, und ich spüre, wie sie mich gegen ihre feuchte, heiße Öffnung drückt. Sie zögert einen Moment, ihre Augen suchen meinen Blick, und ich halte sie fest, zwinge sie, sich mir ganz hinzugeben.

»Mach schon«, murmle ich, meine Stimme ist tief, fast drohend.

Mit einem scharfen Atemzug senkt sie sich langsam ab, nimmt mich Zentimeter für Zentimeter in sich auf, bis ich vollständig in ihr bin. Ihre Hitze und Enge umschließen mich, treiben mich an den Rand des Wahnsinns, und ich greife wieder an ihre Hüften, ziehe sie noch ein Stück tiefer.

»So gehört sich das«, murmle ich, meine Stimme ein raues Flüstern. »Du fühlst dich perfekt an, Lys.«

Sie beginnt, sich zu bewegen, ihre Bewegungen sind langsam, fast quälend, und ich lasse sie einen Moment lang gewähren, bevor ich wieder die Kontrolle übernehme. Meine Hände halten sie fest, bestimmen ihren Rhythmus, während sie sich meinem Willen hingibt.

»Sag mir, wem du gehörst«, fordere ich, meine Augen bohren sich in ihre.

»Dir, Sam«, keucht sie, ihr Kopf fällt zurück, und ihre Fingernägel graben sich in meine Brust.

Ein triumphales Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus, während ich sie tiefer, härter nehme.

Lysandra bewegt sich in einem rhythmischen, sinnlichen Takt, der mich an den Rand des Wahnsinns treibt. Ihre Hände ruhen auf meiner Brust, ihre Fingernägel kratzen leicht über meine Haut, während sie mich mit jedem ihrer Bewegungen tiefer in sich spürt.

Mein Griff an ihren Hüften verstärkt sich, und ich bestimme den Rhythmus, drücke sie tiefer, härter auf mich, bis ihr kehliges Stöhnen den Raum füllt.

»Schneller, Lys«, knurre ich, mein Tonfall fordernd, während die Hitze in mir auflodert, stärker wird, fast außer Kontrolle gerät.

Sie gehorcht, erhöht das Tempo, und ich spüre, wie die Spannung in uns beiden fast greifbar wird. Meine Schuppen reiben an ihren empfindlichsten Stellen, und jedes Mal, wenn sie sich hebt und wieder sinkt, dringt ein weiteres Stöhnen aus ihrer Kehle.

Ihr Kopf fällt zurück, ihr Haar schimmert im schwachen Licht des Zimmers, während sie sich mir völlig hingibt. »Du bist so verdammt eng«, murmle ich, meine Stimme ein raues, düsteres Kompliment.

»Sam … ich … ich kann nicht mehr …«, keucht sie, und ihre Bewegungen werden unkontrollierter, schneller, als ihre Lust ihren Höhepunkt erreicht.

Ich lasse ein tiefes Knurren hören, ziehe sie noch einmal kräftig auf mich, und in diesem Moment spüre ich, wie die Spannung explodiert. Mein Atem stockt, als eine Welle aus intensiver Hitze durch meinen Körper schießt, meine Dämonennatur auflodert und sich wie ein Feuer in mir ausbreitet.

Ein animalisches Stöhnen entfährt mir, als ich komme, tief in ihr, und ich spüre, wie meine Lust in heißen, kräftigen Schüben von mir abgeht. Die Hitze pulsiert durch uns beide, und ich sehe, wie Lysandra in ihrem eigenen Höhepunkt erzittert, ihr Körper sich an meinen presst, als wolle sie sich nie wieder lösen.

Lysandras Kopf sinkt auf meine Schulter, ihre Haare kitzeln meinen Nacken, während sie sich langsam beruhigt. Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, erschöpft, aber zufrieden: »Unersättlich … wirklich unersättlich.«

Ich lasse ein leises Lachen hören, meine Hände wandern träge über ihren Rücken, spüren die glühende Wärme ihrer Haut. »Und du liebst es«, erwidere ich selbstzufrieden, während ich mich zurücklehne, vollkommen entspannt, als hätte ich die Welt gerade unterworfen.